Monday, March 16, 2009

New hair

Hello! 

The last time I had gotten a haircut was in Bloomington, IN in November 2007. So I thought it was about time to consult a haircutter again. I decided to try out a recommendation from my friend Anita - a salon in Neubaugasse. And: that's the result:

Mein letzter Friseurbesuch fand im November 2007 in Bloomington, IN statt, deshalb fand ich es an der Zeit, wieder einmal einen Meister der Schere (und diesmal auch: des Föns und des lockenerzeugenden Glätteisens!) aufzusuchen. Ich entschied mich für ein von meiner Kollegin Anita empfohlenes Etablissement in der Neubaugasse. Und: das ist das Ergebnis:




Erwähnenswert ist vielleicht noch, dass Dario, mein aus Serbien stammende Haar - Künstler, die sichtbaren Wellen und sonstigen Bewegungen in meinem sonst eher schnittlauch-förmigen Haar mit einem Glätteisen erzeugt hat!!


Und hier noch eine Vorschau auf den nächsten Eintrag: Ich sage nur: Es wird wieder einmal abenteuerlich, und es gibt wieder einige "Souvenirs"!


Wednesday, March 11, 2009

Foto - Halbtag

Foto - Engel - Perücken - Armin - Halb - Tag

Dieses heutige posting könnte hätte eigentlich ein Foto - Tag werden sollen... Nun könnte man es genausogut "Frühstück und mehr mit Armin" oder "Perücken - shoot" nennen.

Da ich aber nach dem fulminanten Besuch meines Freundes Armin so völlig außer mir war (warum wird einige Zeilen tiefer ersichtlich) vergaß ich völlig, den Rest des Tages weiterzudokumentieren. Naja, immerhin haben wir das wettgemacht, was die Foto - Anzahl betrifft.

Das 1. Bild entstand noch mit dem guten Vorsatz des Foto - Tages: die 1. Tätigkeit nach dem Aufstehen: Säuberung meiner Räucherschale.


mit Hilfe dieser selbstzusammengestellten Schale (eigentlich ein Untersetzer von Irene Oma) hatte ich vorgestern  eine kleine selbsterdachte geheime rituelle Handlung vollzogen, und befreite daher nun die Schale von den Überresten der Asche usw., um nicht meinen Frühstücks - Besuch durch ein seltsames herumstehendes Objekt zu verstören.

Dann kam er auch schon: Mein Lieblings - Countertenor, ehemaliger Klassenkollege Armin, den ich seit 2 Jahren nicht mehr gesehen hatte.


Nach dem Frühstück frönten wir auf Armins Wunsch der Sangeskunst. Wir stellten erfreut fest, dass unsere Stimmen immer noch zusammenpassten, und kämpften uns, wie man sicher sofort erkennt, durch Pergolesis Stabat Mater:


Danach präsentierte ich Irene Omas Perücken und es wurde ein ausladenderes Foto - shooting daraus. Armin setzte mich dabei als Putz -  Engelchen in Szene. Zweifellos ein mir noch nie zuvor begegnetes Sujet.


Auf meinen Wunsch stellte auch Armin diesen von ihm kreierten Charakter selbst dar... was will man(n) mehr?



Saturday, February 28, 2009

Operetta concert

This cute picture was taken after our last Operetta concert - 
"EU (R) - Operette - Operette und ihre Völker)

It shows Manuela, our voice teacher Julia and me. The only thing is: it comes in 2 versions. So...kleine Detektive....what's the difference?! I just say: Photoshop (used by ME, who's never tried it out before). So: Look at the 2 identical pictures...or are they not so identical after all? And: what was before and what after! 

I can just say (and that's already a hint), Julia was positively surprised about the result :-)

Photo 1:
Photo 2:

Monday, February 16, 2009

Plundering a train

Today my brothers and I discovered some abandoned cars of a train that were not in use anymore and just standing around on a siding near my home town Brunn am Gebirge, waiting to be demolished.
As soon as we discovered them, we were overwhelmed by nostalgic feelings - I mean, that was how trains looked when we were little - we still remembered all the details of the games that we used to play there during the frequent trips my family used to go on... (they are train - freaks) So we thought we could could help a bit and save time by starting to take some pieces off ourselves - like special souvenirs...
Equipped with some tools we left and that's what we returned with:

Meine Brüder und ich haben heute einige alte ausrangierte Eisenbahnwaggons entdeckt, auf einem Abstellgleis nur wenig entfernt vom Brunner Bahnhof, die wohl nur mehr auf die Verschrottung warten. Kaum hatte wir sie erblickt, wurden wir von nostalgischen Gefühlen überwältigt. Das waren die Waggons, die zur Zeit als wir kleine Kinder waren verwendet wurden. Wie gut erinnerte wir uns noch an die Details der Spiele, die wir damals gemeinsam während den häufigen Familien - Reise meiner (eisenbahn - fanatischen) Familie dort gespielt hatten! Also dachten wir, wir helfen gleich, Zeit zu sparen bei der Verschrottung, und begannen selbst einiges abzumontieren - als kleines Souvenir sozusagen...
Ausgerüstet mit Einbrecher  ähnlichem Werkzeug zogen wir los, und das war unsere Beute:

Prey number 1/Beute Nummer 1:




 
Prey number 3/Beute Nummer 3.


inspired by those objects/inspiriert von diesen Objekten...



Und: Wir waren übrigens nicht die ersten gewesen, die auf diese Ideen gekommen waren... in den Waggons hat schon so einiges gefehlt :)
We were not the first who had this idea by the way...there was more than one little thing missing  already in those cars! :)

Monday, February 02, 2009

off topic...

Dieses update ist und bleibt auf deutsch, da es sich in ebendieser Sprache zugetragen hatte und außerdem vielleicht nicht von jedem unbedingt verstanden werden sollte oder muss ;-)

Also..das Thema ist: Viki und ihre ersten Schritte beim Flirt - oder auch ...ein Wechselbad der gelungenen/misslungenen romantischen (?) Momente. 
Hm, klingt vielversprechend, nicht? Also, dann auch gleich zur Sache: 
Es geht hier um einen jungen Mann, mit dem ich mich momentan manchmal treffe. Warum, und mit welcher Absicht weiß ich selbst nicht so genau. Sein Name und die Nationalität werden nun aus Sicherheitsgründen von der Redaktion geändert. Sagen wir einfach, es handelt sich um ähm... Gaston aus Frankreich. 
Heute hatten wir wieder ein Treffen. Leider werden die Treffen momentan nicht wirklich häufiger, nein - eher das Gegenteil ist leider der Fall - ich befürchte also, dass ich an meiner Flirt - taktik noch etwas feilen muss und manches verbesserungsbedürftig ist. 
Deshalb hier nun für euch brühwarm die letzten news, vielleicht bekomme ich dazu ja konstruktiven Kommentar, durch den alles plötzlich leicht und easy (war das  grad ein Hendiadioyn?) wird.
Also - trotz sporadischer-werdens der Treffen und das Ausbleiben der am Anfang jedes Mal vorhandenen "Danke für den schönen Abend/etc."-SMS oder facebook - messages war es heute wieder einmal zu einem Treffen gekommen - in einem bekannten Wiener Eissalon, nenne wir ihn hier MARONI. Wir saßen uns gegenüber am Tisch, konversierten ein bisschen und er blickte mir dabei blitzend und schelmisch in die Augen. Ich spürte kleine Hoffnungsschimmer der eigentlich schon aufgegebenen Lage zurückkommen...flirtet er nicht wieder? Ja, er sieht mir in die Augen, nun auf den Mund, nun wieder in die Augen... Dann beugte er sich näher, und noch näher, doch sein Blick wird überrascht. Es folgt der romantischste aller Sätze: 

"Oh, was ist mit deinem Aug? Heute sieht man die Kontaktlinsen viel stärker als sonst...so groß!" 
- Ich darauf, leicht ernüchtert, doch gleichzeitig verlegen die aufkommende Nervosität überspielend:  
"Äh...nein, die sind so groß, die sind immer so - die sind für Astigmatismus...aber vielleicht sieht man sie heute noch mehr, weil sie schon alt sind..eigentlich sollte ich sie ja alle 2 Wochen wechseln...das ist nun sicher schon um...aber naja, morgen fahre ich ja eh weg, da nehme ich dann Frische." 
- er hatte während dieser langen Rede weiterhin beharrlich und nicht zurückweichend weiterhin meine Augen betrachtet, aber eher mit dem prüfenden Blick eines Wissenschaftlers. Dann antwortete er nüchtern:
"Naja, man sieht es eh nur bei diesem Auge." (und deutete aufs das linke)

Darauf wusste ich nichts mehr zu sagen. Stolz, immerhin den Augenkontakt bis jetzt gehalten zu haben, wandte ich nun den Blick ab und schaute schräg neben ihm ins Leere. Verwirrung kam auf. War dies nun ein missglückter Versuch, romantisch sein zu wollen? Oder einfach ein normales Gesprächsthema, nur von mir über-interpretiert? Oder sahen meine Augen tatsächlich so schrecklich aus?

Nach weiteren Stunde dieser Art verabschiedeten wir und ich ging noch ein bisschen shoppen. Nein, nicht aus Frust. Oder naja. Jedenfalls fand ich tatsächlich ein Paar Schuhe - herrlich, leuchtendes lila, bequem und elegant zugleich, wie für mich gemacht...(die nicht - Insider müssen wissen: Ich kaufe mir so gut wie nie Schuhe und besitze keine sehr große Auswahl davon) - selbst die 86 Euro die es kostete schreckten mich nicht ab und ich ließ mir sogar noch das Pflege-Spray um 7 Euro dazu einreden...
hm hm, ob das irgendwas mit den vorherigen Ereignissen zu tun hatte?

Monday, January 26, 2009

Menotti - Amahl und die nächtlichen Besucher

Hier nun auch ein bildlicher/akustischer Eindruck vom bereits erwähnten Amahl am Kons. Hier singe ich den Buben und Manu ist meine Mutter! Die Rolle war dies die Rolle der unvergleichlichen Magdalena Niemirowicz. Stets bekannt als ihre Lieblingsstelle: "Und was wird aus der Krücke"
Manuealas (die ja ein anderes Simmfach ist, nämlich tiefer) hingegen ist "und es heißt Amaaaaaaaaaaaahl" (Ende des Quartetts mit den Kings)

Menotti: Amahl und die nächtlichen Besucher - part 2

Hier der 2. Teil von unserer Amahl - Produktion vom Konservatorium Wien :)

Monday, January 19, 2009

Old school posting

1. Aufsatz. Sonntag, 18. Jänner 2009

Heute habe ich lange geschlafen, da ich gestern auf einer Verkleidungsparty war. Diese war bei uns zu Hause und von meinen Mitbewohnern veranstaltet, und sie dauerte bis 5h Früh. Es war aber sehr lustig und sehr schön. 
Nur wachte ich dadurch heute erst um 12h Mittag auf. Als ich das handy einschaltete sah ich, dass Mutti schon angerufen hatte um zu fragen, ob ich mitgehen möchte, am Teich eislaufen. Außerdem müsste das Programm für das Begräbnis vom Opa, das in 3 Tagen stattfinden wird, besprochen werden. Also ein schnelles Müsli - Frühstück (oder eher Mittagsstück), das aber sehr fein war, und dann fuhr ich kurz darauf schon los. Leider versäumte ich den Schnellbus 260 B, denn es war zu früh abgefahren. Also stieg ich geistesgegenwärtig in den nächstbesten Bus, der 2 Minuten später daher kam - es war der 156B nach Mauer, mit dem ich noch nie gefahren war. Aber zum Glück fuhr er bei einer Schnellbahnstation vorbei, also kam ich doch nur mit 14 Minuten Verspätung in Brunn an.
Dort gab es zuerst gleich einmal Essen: panierte Selleriestücke, Erdäpfel und eine Joghurtsauce. Danach gingen Papa, Chrili und ich auch schon eislaufen. Wieder sah es am Teich ganz anders auf: Das Eis war von Schnee bedeckt und nur wenige Stellen waren freigeschoben. Mein Bruder Chrili begann mit einer Schneeschaufel eine Runde und einen Achter freizuschaufeln, wo wir dann oft im Kreis fuhren. Auch auf dem Rest des Teiches liefen wir, trotz Schnee und es war sehr schön. 
Als es zu dämmern begann fuhren wir zurück und begannen das Gewand für die Heilige Maria zu sortieren. Die Heilige Maria ist eine entfernte sehr fromme Verwandte namens Maria, die angeblich einmal im Jahr meine Oma um Kleidung angebettelt hätte, da sie so arm wäre. Dafür versprach sie immer Gottes Segen. Das hatte meinen Opa stets geärgert, deswegen gab er ihr diesen Spitznamen. Nun wartete sie, seit die Oma gestorben ist, darauf, die übrig gebliebene Kleidung zu bekommen. Also sortierten wir ein paar Sachen aus, aber wir gaben ihr nicht alles. 
Dann jausneten wir: Ich trank schwarzen Tee mit Milch und aß 3 Brote mit Margarine und Bananenscheiben und 2 Brote mit Apfel-Pfefferminz-Marmelade. Danach war ich sehr voll. 
Dann begannen meine Eltern und ich sehr ernst über die musikalische Gestaltung des Begräbnisses und der Seelenmesse zu sprechen. Währenddessen aß ich Schokobananen. Sie schmeckten mir sehr gut. Wir einigten uns auf darauf, dass ich "So nimm denn meine Hände", "Tu virginum corona" und "Heut kommen d'Engerln auf Urlaub nach Wean" singen sollte. 
Als meine Eltern meinten, dass während des Trauerzuges der Rosenkranz gebetet werden würde, wurde ich zornig und sagte, dass ich beim Gehen hinter dem Sarg nicht in ein Mikrophon hinein Gebete sprechen oder singen möchte. Denn weder die Gäste die kommen werden, noch wir, noch der verstorbene Opa wären religiös (gewesen) und warum nur dem Wunsch des Priesters folgen? 
Danach ging ich zum Computer und bereitete mein Referat für morgen für den Operettenlehrgang vor. Es ist über Gilbert & Sullivan. Ich erfreute mich nicht sehr daran. Danach spielte ich noch mit meinem Vater die Volksmusik durch, die während der Aufbahrung und Andacht erklingen soll: Er spielt Steirische Harmonika und ich Schwegelpfeife. Dann war es schon halb 12 Uhr nachts und da musste ich auch schon schnell zum Zug laufen um noch eine Schnellbahn nach Wien zu erwischen. Dieses gelang mit zum Glück. 
Es war ein sehr ungewöhnlicher Tag, teilweise gemütlich, teilweise anstrengend aber meist lustig und schön.

(further explanations to come)

Thursday, January 01, 2009

Kuss - Versuche:


Dinner at J&S after the Klassenabend. The delicious scent of the Potato-almond-gorgonzola - balls climbs up our nostrils, the sparkly Soda-Zitron wettens our tongs... Schabernack - Stimmung kommt auf...


I wanted to kiss Magda spontaneously on the cheek, what - at first - she permitted...


Then I thought it would be fun to fake a real kiss - photo. So I bent over and - Magda moved back and cried out shocked "Are you crazy, what if my grandchilds got to see that some day!"
That made me a little sad...


all photos taken by Manu, who was truly entertained... :)

Saturday, December 27, 2008

Amahl - Bühnenphotos

A little supplement to the last posting: Here are some more photos from Amahl. This time from during the opera, not just afterwards... (in reversed order, but this blog-system is so user-unfriendly, that it's so much trouble to move them all around seperately)

Wasch den Hals! - Ja das tu ich...

Lass sie los, böser Mann, lass die Mutter...

Oh Weib, behalte nur dein Gold!

Alles, alles bieten die Hirten euch...

While the kings arrive...

Monday, December 22, 2008

Amahl und die nächtlichen Besucher

Dreikönigsoper am Kons

Dieses Jahr gab es ein revival der Kurzoper Amahl and the night visitors - bei uns leider auf Deutsch, die mir schon von meinem 1. Jahr hier wohlbekannt ist. Damals hätte ich den Amahl singen sollen, einen Buben mit verkrüppeltem Fuß, der dann von den Hl. 3 Königen besucht und auf wundersame Weise geheilt wird. Das fand Julia (unsere Meisterin des
 Gesanges) aber leider keine gute Idee, und ich endete schließlich als Blockflötistin in der Produktion. Aber: Ich hörte die Oper dadurch bei jeder Vorstellung und brauchte nun, als es heuer ein Revival bzw. eine neue Produktion davon gab, fast nichts lernen. Es gibt 1 1/2 Frauenrollen: Amahl und seine Mutter. Das "halb" deswegen, da Amahl, ein Knabe, ja auch von echten Knaben gesungen werden kann bzw. soll. Zum Glück hat das Kons aber keinen Zugriff auf solche... Zuerst wurde ich als Mutter gecastet (die Lehrerin die es organisierte mein
te, rein optisch "wär des nix mehr" für den Buben), dann fiel aber die Kollegin, die Amahl singen sollte aus, und so lernte und sang ich schließlich beides! Letzten Freitag Amahl, am Samstag seine Mutter. Ich hätte echt ein 1 Frau - Kabarett aus der Oper machen können! Ich hatte etwas
 Sorge, die Regie vielleicht zu vermischen, oder an Amahl - Stellen irrtümlich mit der Mutter
 mitzusingen, aber zum Glück ging alles gut, und Freitags sagten Leute aus dem Publikum "Na
 sowas, du bist ja die ideale Besetzung für den Buben, ich kann mir ÜBERHAUPT nicht vorstellen, dass du morgen die Mutter singst!" Am Samstag kam dann das selbe umgekehrt!
Danach waren wir noch sehr lustig mit den an der
 Produktion beteiligten oder auch nicht beteiligten Lehrern weg - hier ein paar Bilderchen... mit Manu, an diesem Abend
 meine Mutter.


Saturday, December 13, 2008

Having fun with some coins...

My American friend and roommate (for 1 month) Natasha, who was here for a semester abroad, left 10 days ago. This is her at the Karlsplatz Christmas market on her last evening in Vienna: 


Of course we are very sad, that she had to leave, the only good thing about it is, that even now there are still so many things here, that she had left behind...and all of them I had needed already for a longer time, but somehow I  never bought them. For example a hair-dryer. Yay! Believe it or not, I haven't used one for almost 1 1/2 years! And an umbrella. Also quite useful. 
And - tadaaa - a sackful of change. What means all the golden and copper colored Euro-cent coins, like 50, 20, 10, 5, 2 and 1 cent. She just never used them. At first it looked liek not that much money, and I planned to just change it at a bank or so - but then somehow I changed my mind (instead of the money) and paid 2 whole meals in restaurants with it! The waiters got pretty mad... 
Here was the first of those adventures - with Magda in the "Dschungel" im Museumsquartier:
It started with counting the money...every little pile is 1 Euro:


This had attracted the waiter's (still friendly at that point) attention and he took this picture of us:
Apparently he didn't guess that all the coins were there for paying the check afterwards... well, what a surprise, kleine Detektive!!




Thursday, November 27, 2008

Missglückter Foto-Tag

Oder: Undurchschaubare Tücken der Technik durchkreuzten meine Pläne...

Doch zuerst das Gute und Lustige: Ja, es ist wahr, Magda und ich hatten spontan und unabgesprochen dich gleiche Idee, nämlich den gestrigen Tag in Bildern zu dokumentieren. Ich war jedoch nicht ganz so systematisch wie sie (siehe ihr letztes update) sondern dokumentierte "nur" die größeren, sozusagen einschneidenderen Erlebnisse des Tages, und nicht zB. den Wecker, die Apotheke meines Vertrauens oder sonstiges, an dem ich zwischendurch vorbeispazierte. (Das wird meine nächste Aufgabe sein, wenn der Fotoapparat dann wieder funktioniert)
Also machte ich hübsche und lustige Bilder, zB. am Kons, bei unserer Orchesterprobe für den Klassenabend. Auf diesen konnte man die meisten aus unserer Klasse, sowie Julia, Luke und die PianistInnen in action sehen. 
Die nächste session war dann im Jonathan und Sieglinde gewesen, wo Anita, Katharina, Marco und ich ein deliziöses Mittagessen einnahmen. (Rote-Rübensuppe mit Kren-Nockerln und Obershäubchen, diverse Ofenkartoffeln, zB. "Knecht Ruprecht" mit irgendwas fleischigem darüber (für mich nicht weiter interessant, wenn auch lustig klingend), bzw. Marco erfreute sich an einem mit Pesto-Mascarpone-Sauce, und zu guter Letzt Nougatknödel auf Fruchtspiegel, verziert mit kleinen Obers-pätzchen.
Naja, der langen Rede kurzer Sinn: Das alles ist nur deshalb hier so blumig beschrieben, da - wie Ihr euch inzwischen wahrscheinlich denken könnt - die Kamera bzw. eher wohl die SD - Karte einen mysteriösen Defekt hatte, und von den ca. 40 Fotos nur 4 erhalten sind bzw. vom Computer angezeigt werden können. Diese möcte ich euch natürlich nicht vorenthalten, auch wenn sie nicht den ganzen Tag, sondern nur kleine Eindrücke von der Probe am Kons zeigen:



Die beinahe unheimlich erschlankte Anita
Luke, Julias Freund und Helfer. Er kam auch ganz fleißig mit auf die Bühne gehechelt, als wir alle, samt Julia, dorthin marschierten um die 2 Chöre (Glory to God) zu proben, worauf Julia befand, dass er ab nun unser Tenor sein wird.


Marco Ascani (aus Ascoli) probt. Dahinter das ambitionierte Orchester. Juchu, juchu!


Katharina und ich widerlegen das Klischee der dummen Sänger. Nein, wir doch nicht, wir sind hochintellektuell!

Monday, November 17, 2008

Interessante Gedanken:

(English speakers, please read the note at the bottom of the page)

Man stelle sich mich mit einem regungslosen und gelangweilten Gesichtsausdruck vor. Ich stehe vor dir, blicke dich mit müdem Auge an und beginne mit monotoner Stimme folgendes zu erzählen:

Heute bin ich auf dem Gehsteig gegangen. Da habe ich eine Taube gesehen.
Sie ist auf der Straße gesessen und dann losgeflogen. Der Grund war, dass sich nämlich ein Auto genähert hatte. Vermutlich wollte die Taube ihrem Ende noch kein Ende bereiten und hat somit die Option gewählt, dem Auto aus dem Weg zu gehen. Ich meine, zu fliegen. Nachdem die Taube aus meinem Blickfeld verschwunden war, gab es daher nichts Interessantes mehr zu sehen. Also ging ich weiter.
Nach einiger Zeit bemerkte ich einen Kanaldeckel, der sich neben dem Gehsteig befand. Er war nicht einer der üblichen runden, sondern dieser war quadratisch und glich einem Gitter. Im zweiten Loch von links oben klebte ein Kaugummi am inneren Gitterrand. Ich fragte mich, ob Kaugummis dieser Art wohl auch am Speiseplan von Tauben stehen.
Ich verweilte ein bisschen und dachte darüber nach, dann ging ich schließlich weiter. Eine weitere Taube hüpfte hinter einer Hausecke hervor. Kurz darauf kam ein weiteres Auto, fuhr durch eine Pfütze und spritzte die Taube dabei an. Wahrscheinlich irrtümlich. Hoffte ich. Es hatte nämlich anscheinend vor kurzem geregnet. Zumindest befinden sich auf der Straße einige Pfützen und nasse Reifenspuren. Ansonsten ist die Straße von grauem Asphalt bedeckt. An einigen Stellen ist die geschlossene Asphaltdecke durch vereinzelte Kanaldeckel, meist runde, unterbrochen. Öfters ziehen sich auch kleine oder größere Risse durch den Asphalt. Ich nehme an, dass es schon zumindest vier bis sechs Jahre her ist, dass die Straße zuletzt saniert wurde. Auch die Farbe des Asphalts ist nicht mehr dunkel-schwarz, wie ja üblich bei sehr frisch asphaltierten Straßen, sondern bereits hellgrau. Dies alles gibt mir zu denken. Man könnte somit ja sagen, dass die Straße schon leicht heruntergekommen ist. Aber immerhin ist sie teilweise mit Wasser benetzt, die Pfützen eben. Also scheint es keine schmutzige Gegend zu sein. Andererseits könnten durch die Tauben Bakterien eingeschleppt werden. Vielleicht sogar Viren. Und die vorbeifahrenden Autos stoßen mit sicherheit Abgase aus. Auch ist es unsicher, ob die Pfützen wirklich durch Regenwasser entstanden sind. Es könnte sich ja auch um die Ausscheidungen von anderen Tieren handeln. Hunden etwa. Ich nähere mich also einer Pfütze und versuche zu prüfen, ob die Farbe der Flüssigkeit eher gelb oder transparent ist. Da der Hintergrund, also der Asphalt jedoch grau ist, kann ich dies nicht feststellen. Ich beschließe weiterzugehen.

Nun sehe ich dich fragend an. Was antwortest du?

A: "Na und?"

B: "Aha."

C: "Wow! Toll! Ich glaub es kaum! Das ist ja unglaublich! Super! Wie aufregend! (mit sarkastischem Unterton)

D: "Wow! Toll! Ich glaub es kaum! Das ist ja unglaublich! Super! Wie aufregend! (mit ehrlich begeistertem Unterton)

Und der Sinn des ganzen? Je nach Wahl der Antwort glaub ich herausfinden zu können ob du ein Bewohner der "alten" oder der "neuen Welt" bist :D



Dear English speakers! This posting is inspired by a story that Magda told me today. It's about telling Americans the most boring things and then observe how they still respond in a very excited and exuberant way. It's not emant to be offensive. Ask her for details.



Monday, November 10, 2008

Mein Liederabend

Liederabend im Hunyadi - Schloss



Yesterday I had my 1st (Solo-) Liederabend in Austria - in the well known village Maria Enzersdorf, next to Brunn, where my parents live. It was part of the "Maria Enzersdorfer Kulturtage", a non-stop concert program on Saturday and Sunday. Every full hour a new concert and that from 10am till 8pm (or so).
Our recital started at 5pm, at the same time as the clown-performance for children in the next room. So we had some interesting background-noises during our Schubert-songs and the Frauenliebe-cycle...

One thing I was very proud about were that this time really many people (my family, friends, friends of my parents, my parents' neighbours, my grandfather, Natasha, my elementary school teacher with her daughter, my former voice teacher with her husband,...) came! Also my uncle came all the way from Vienna - but ended up watching the clown performance instead of the concert! I guess this was more entertaining for his little sons (my cousins) who are 4 and 6.
So here are more pictures :-)



Theresia and me in our wonderful outfits. - of course perfecty matched with the colors of the wall decoration. (as many people noticed - even though it was totally by chance)



I have never thought that my two concert attires will bow together once. So now it's defititely time for a new one, as everybody knows those already too well...no matter on which continent.

Thursday, October 30, 2008

Der Stellenwert von Religion, oder...

wie unser ukrainischer Reli-Lehrer Wolodymyr Saba
immer schon in der Schule treffend rhetorisch fragte:
Wämm gllaubän?

Während viele von meinen österreichischen Freunden
mit dieser Frage constantly struggeln,
wissen viele meiner amerikanischen Klassenkolleginnen 
das anscheinend sogar sehr genau und teilen es auch 
gerne allen auf ihren facebook- Profilen mit.
Alarmsignal Nr. 1: Die favourite quotes - section strotzt nur so von
Bibel - Zitaten. Nr. 2: Das "About me" im Profil demonstriert
allein die religiösen Ansichten der jeweiligen Person. Etwas
einseitig. Und all das so fundiert, dass es mich sogar befremdet 
und mich dazu verleitet, es mit euch zu share-n:

Lydia Elizabeth: (diese junge Dame ist 

übrigens hier bei unserem 

Indiana Klassenabend zu bewundern)

About me: 

He's everything to me

He's more than a story

more than words on a page of history

He's the air that I breath

The water I thirst for

And the ground beneath my feet

He's everything, everything to me: Jesus.

Interests: God is my number one in everything. 

I love Jesus Chist with ALL my heart and live 

to serve him with all that do. As I am

growing in my relationship to Christ, I come 

to find I know myself better. My

number ONE goal in live is to be 

a Christian woman, firmly rooted in the Lord, 

then everything else will fall into place.

Naomi Ruiz: (auch von dieser 

hübschen Frau gibts ein Video)

About me:

I trust and pray that the Lord will continue

to lead and guide my path. He has never let 

me down. I love Jesus Christ, my Lord and my God, 

with all my heart, mind, and soul!!!!

Becky Lauer:

About me:

(…) We are all beloved children of God. 

No one is better than another. 

We all make mistakes, and we are 

all undeserving of the unconditional love 

that God has for us. It's up to us

whether or not we accept the love that 

He's pouring out for us everyday! :)

Hm Hm, das alles, ist doch etwas
zum Nachdenken bringend,
finde ich...

Thursday, October 16, 2008

U - bahn Poesie

Yesterday I went out for the 1st time since I came back from the US. It was a CD presentation at the Ost club. The reason I went there was because my friend Lena was the stylist for the band. (with the modest name "Hobbygott"). At first it was a little weird, as almost always when I attempt to go out. 
I arrived there alone, the location is lika an underground maze of connected cellars, tons of people who I didn't know. So I just went straight to the backstage area, tried to look like a groupie and hung out there a little bit, until I finally found her. From this point on it was easier and fun - she introduced me to other people with who I found out to have mutual friends. And by chance I met another of my good friends there who I hadn't seen for over 1 year...
 Anyway, on the way home I had some inspired moments on the U-bahn. I usually never write poetry, but this was just the right moment...and so I proudly present the glorious fruits of inspiration that the Muse brought to me there. They are actually not poems, but rather songtexts. (Nicht wahr, Magda?)

I think of you
and I feel nothing
I just thought of you
and I felt more than something
Nothing - something - nothing - something.

Es schmort inside, doch lauwarm.
Kaum glüht es kurz, erlischt es schon.
ich fühle nichts und bin
doch voll von einer Stille,
die schreit so laut.

I bathe in her warmth,
we walk on a carpet of love.
our souls touch. (or something)
sometimes our fingers do so too.
But will she ever see it's true?


Saturday, October 11, 2008

Die Rosa Lila Villa


...oder auch: DAS Gesprächsthema in der U-bahn.



Heute möchte ich ein Gebäude vorstellen, dass in Wien offensichtlich weit mehr in aller Munde ist, als ich dachte: Die rosalila Villa, auch bekannt als Wiens Lesben und Schwulenhaus. Das erste Mal hörte ich davon, als mein Vater mich (damals 17) fragte, ob ich nicht mitkommen möchte, er mache mit seinen Schülern eine Exkursion dorthin. (Er unterrichtet Biologie, Kochen und Projektmanagement in einem Liesinger Gymnasium - keine Ahnung, wofür das genau war)
Ich fragte, warum gerade ich denn auch mit sollte und er darauf "Wieso nicht - dass sind doch alles nette Leute dort, und wer weiß, vielleicht bist du ja auch so!" - Ich darauf entsetzt "Na, sicher nicht!" und blieb zuhause.
Naja, inzwischen war ich dort selbst schon öfter, als ichs mir damals erträumt hätte, meist essen mit Sirkka und friends, es befindet sich nämlich ein ausgezeichnetes Restaurant im Erdgeschoß, - und ich fand nichts ungewöhnliches oder komisches mehr an diesem Gebäude.
Jetzt, kaum nach Wien gezogen, bemerke ich erst wie andere Leute darauf reagieren! Die Villa steht nämlich äußerst prominent, bunt und gut sichtbar direkt an der Wienzeile, also am Wienfluss, nahe der U4 Station Pilgramgasse - und ist auch von der U-bahn (die an dieser Stelle oberirdisch fährt) aus sichtbar. Ich wohne nun ebenfalls am Wienfluss, nur einige Stationen weiter stattauswärts, direkt an der U4 und verwende diese Linie daher täglich um ins Zentrum zu fahren. Meist lerne ich währenddessen Musik auswendig, aber, unterbrochen von äußerst...äh...interessanten Kommentaren der anderen Fahrgäste. Wie etwa gestern. Wir sind gerade bei der Station Meidlinger Hauptstraße (noch weit entfernt von der Villa) stehengeblieben. 2 Jugendliche (männlich, etwa 16) sitzen neben mir.
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Bursch 1: Hey, kommt da jetzt nicht irgendwo das Schulen und Lesbenhaus?
Bursch 2: Was?
Bursch 1: Das Schwulen und Lesbenhaus.
Bursch 2: Aso (lacht) ...na, des kommt erst bei der Pilgramgasse.
(kurze Pause)
Bursch 1: Meine Mutter war da schon amal drin.
Bursch 2: (entsetzt) Echt????
Bursch1: Ja, weils aufs Klo müssen hat.
Bursch 2: Wirklich?? (lacht)
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Das wäre mir noch nicht weiter so sehr aufgefallen, doch dann, am Abend auf dem Weg zurück, wieder in der U-bahn höre ich erneut Leute neben mir darüber sprechen:

Frau 1: Heast, is do ned irgendwo die Rosalila Villa?
Frau 2: Jo, schau, do kummts gleich. (schaut aus dem Fenster)
Frau 1: (schaut auch, zeigt hin) Ah, jo, schau, dort!!
Frau 2: Ajo!!

Ich bin jedenfalls überrascht dass dieses Gebäude für so viel Aufsehen sorgt. Hoffentlich überwiegt das Erstaunen doch in irgendeiner positiven Art.

Tuesday, September 30, 2008

Koblenz

Seit 7. Jänner, dem letzten Tag meiner Weihnachtsferien in Europe verbrachte ich nun erstmals wieder ein Wochenende bei Sirkka in Koblenz.

Sirkka

Koblenz
(Typischer Laden mit nomen est omen (?) gleich um die Ecke von Sirkkas Haus.)

Der Grund war diesmal vorallem ihre 1. Premiere (als Regisseurin) im dortigen Theater: Das musical "Babytalk" (gut dass Magda ihr Baby schon hat, falls sie es sich mal anschauen sollte)
Hier ein paar bildliche Eindrücke. Ich freute mich auch sehr, ihren Vater, Rolf, wiederzusehen. Was wir sonst so machten findet sich unter den Bildern!Der 1. Tag, Samstag, und zugleich auch der Premierentag, begann mit einem sonnigen Lauf am Rhein. Paparazzo Rolf konnte mich dabei tatsächlich zufällig ablichten!
Danach ging es um die schwere Entscheidung des Tagesprogramms. Während es Rolf eher zu den Burgen am Rhein zog, wollte Sirkka am liebsten zum Atomkraftwerk.
Da Führungen aber erst ab 20 Leuten möglich sind, ließen wir das links liegen und einigten uns schließlich auf einen Vulkanpark in der Nähe. Der ehemalige Krater ist nun ein See, an dessem Ufer romantisch eine romanische Abtei emporragt. Das ganze ist natürlich von "Touris" überschwemmt aber trotzdem sehr schön - und einzigartig!


Danach gingen wir dekadent essen - mit rose-Sekt und Lachs/Lauch - Flammkuchen (eine lokale Spezialität)

Und danach kam auch schon das große Ereignis: Die Premiere!

Beim Warten darauf dass es endlich beginnt - von Sirkkas Vater aufgenommen.

Rolf wartet ebenfalls erwartungsvoll..

Beim Schlussapplaus! Auch die Musiker waren mit Pyjamas kostümiert!

Danach bzw. beim Übergang zur Premierenfeier: ein etwas älterer Fan gratuliert der Regisseurin :)
Danach war Party, von der es leider keine Bilder gibt. Viell. ist es auch besser so ;) Aber lustig wars auf jeden Fall...